AsF lobt Arbeit des Vereins Rückenwind
05. Mai 2010 0 KommentareDie Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im Landkreis Osterode hat im Rahmen ihrer monatlichen Zusammenkünfte das Jugendbüro von „Rückenwind e.V.“ in Osterode besucht. Der Verein Rückenwind hat sich im vergangenen Jahr gegründet, um die Kinder und Jugendarbeit in der Kreisstadt zu fördern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darin, Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Suchtgefahren vorzubeugen.
Seit einiger Zeit gibt es diesen Treffpunkt für die offene und aufsuchende Jugendarbeit in der Osteroder Innenstadt „Am Schilde 25“.
Frau Glogner, die Leiterin dieses Projektes, erläuterte den SPD-Frauen die Ziele und aktuellen Maßnahmen mit den Jugendlichen vor Ort. So gibt es zur Zeit mehre Aktivitäten: eine Graffiti-Gruppe, die durch einige bemerkenswerte Graffitis zur Verschönerung der Stadt beigetragen hat, eine Break-Dance-Gruppe, die auch schon einige öffentliche Auftritte hatte, sowie eine im Aufbau befindliche Musikgruppe.
Die Aktion „Nachtsport“, z.B. Fußballspiel bis 22:00 Uhr, erfreut sich großer Beliebtheit. In der nächsten Zeit stehen noch mehrere Projekte auf der Agenda. So wollen die Jugendlichen selbst einen Jugendstadtplan, einen Vereinsfahrplan sowie einen Hilfenwegweiser für diese Zielgruppe erstellen.
Die vielfältigen Angebote dieser Einrichtung werden von ca. 70 Kindern und Jugendlichen angenommen, davon kommen ca. 30 Jugendliche regelmäßig und sind in der Regel zwischen 13 und 18 Jahren alt. Das Jugendbüro steht allen Kindern und Jugendlichen der Stadt Osterode zur Beratung, Freizeitgestaltung und als Treffpunkt zur Verfügung. Sie werden durch Spenden des Verein „Rückenwind“, Zuschüsse der Stadt Osterode und des Landes Niedersachsen finanziert.
Die Angebote der „Aufsuchenden Jugendarbeit“ richten sich an alle Stadtkids, insbesondere an Jugendliche mit Migrationhintergrund, die oft den Weg in einen Verein nicht wagen oder finden. Die AsF-Frauen hoffen, so die Vorsitzende Barbara Lex, „dass die Angebote dieser Einrichtung auch weiterhin gut angenommen werden und den Kindern und Jugendlichen durch die Beratung und Betreuung ein verbesserter oder guter Einstieg ins Berufs- und Erwachsenenleben ermöglicht wird - und somit auch eine bessere Integration der jungen Leute in unseren Kulturkreis gelingen könnte.“
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